DREIKÖNIGENHAUS
DER PLATZ FÜR KREATIVE, SELBSTSTÄNDIGE UND IDEENHABER

OBJEKTNUTZUNG NACH SANIERUNG

(Korrektur laut Word-Datei Insgesamt neuer Text, siehe www.isso.de)
Nach der Sanierung des Dreikönigenhauses zog das ISSO-Institut Ende 2015 ein und füllt das Gebäude seither mit Leben und kreativen Ideen. Doch was verbirgt sich hinter ISSO? Unsere Idee ist es, praktische Beispiele aufzuzeigen, wie nachhaltiges, bzw. zukunftsfähiges Wirtschaften konkret aussehen kann. Hierzu haben wir das „ISSO” – Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften ins Leben gerufen. Ziel von ISSO ist es, in Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, als „Labor der Zivilgesellschaft” die Suche nach dem Baukasten der Zukunft voranzutreiben. Diese Arbeit erfolgt auf verschiedenen Ebenen. Das Gründerzentrum ISSO|lab fungiert als Plattform zum Erproben von sozialen und nachhaltigen Innovationen, sowie dem Austausch und der Vernetzung von „Agenten des Wandels” – den Personen, welche gesellschaftliche Veränderungen anstoßen.

DAS ISSO|lab

Unsere Idee ist es dort, praktische Beispiele aufzuzeigen, wie nachhaltiges, bzw. zukunftsfähiges Wirtschaften konkret aussehen kann. Konkret unterstützen wir die Startups im ISSO|lab durch:

  • Bereitstellung von Büroräumen u. Infrastruktur
  • Beratung und Coaching
  • Vermittlung von Netzwerkkontakten.

Insgesamt ist das Dreikönigenhaus der Treffpunkt für Leute mit nachhaltigen und sozialen Geschäftsideen. Dafür werden kostengünstige Büroräume bereitgestellt, die neben echten Startups auch etablierte Kleinunternehmen und Vereine aus dem ökologischen und sozialen Bereich beheimaten.

Das Gebäude ist seit den Sanierungsarbeiten wieder mit Leben gefüllt und für die Öffentlichkeit zu- gänglich. Im Erdgeschoss befindet sich seither das vegetarisch, vegane Bistro ‚SOULfood‘. Es dient als kommunikativer Treffpunkt für die Mitarbeiter und Besucher des Gebäudes selbst und öffnet darüber hinaus seine Türen für die breite Öffentlichkeit.

Insgesamt entstand hier durch die Schaffung des ISSO|lab eine Keimstätte für neue Geschäftsideen im nachhaltigen Bereich. Es wurden bereits neue Netzwerke zwischen bestehenden Institutionen und der Gründerszene geknüpft und werden natürlich auch in Zukunft noch weiterausgearbeitet werden.

RÄMLICHKEITEN FÜR…

  •  Start-Up Unternehmen
  • Vereine im Bereich Ökologie, Kultur und Soziales 
  • Kleinunternehmen und Kleinunternehmer 
  • Selbstständige und Kreative 
  • Nachhaltiger Bistro-Betrieb 
  • Sitzungen, Meetings u.ä.
GEBÄUDEBESCHREIBUNG

Das denkmalgeschützte Dreikönigenhaus ist ein Barockbau in der Altstadt von Koblenz. Der 1701 erbaute Adelshof erhielt seinen Namen nach den Heiligen Drei Königen und wurde nach offiziellen Informationen von dem Ratsherrn Wilhelm von Hauschild erbaut.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Dreikönigenhaus bei den Luftangriffen auf Koblenz durch Sprengbomben schwer beschädigt. Bereits 1948 erfolgte ein provisorischer Wiederaufbau. Nach dem endgültigen Wiederaufbau und der Restauration in den Jahren 1976–1977 zog die Stadtbibliothek Koblenz in das Gebäude ein.

Nach Fertigstellung des Forums Confluentes 2013 zog die auf mehrere Gebäude verteilte Stadtbibliothek in das neue Kulturgebäude auf dem Zentralplatz. Im gleichen Jahr verkaufte die Stadt Koblenz das Dreikönigenhaus gemeinsam mit dem Alten Kaufhaus, dem Bürresheimer Hof und dem Schöffenhaus an ISSOflorinsmarkt GmbH & Co. KG.

Eckdaten:

 

Anschrift

Kornpfortstraße 15, 56068 Koblenz

Objektnutzung Gastronomie – Bistro, Co-Working, Büroflächen
Baujahr 1701 – Bau des Adelshofes
1967/77 – Wiederaufbau, Restaurierung
Letztes Sanierung 2014 – 2015
Gesamtfläche ca. 1.300 m2
Anzahl der Geschosse Vollgeschosse + Kellergeschoss
ARCHITEKTUR

Der zweiflügelige Barockbau verteilt sich auf drei Geschosse und beherbergt unter seinem mit Gauben versehenen Walmdach ein weiteres Vollgeschoss. Die zur Korfpfortstraße gerichtete Fassadenseite ist mit Eisenankern versehen – sie tragen das Baujahr 1701 sowie die Initialen WH und MMH, wobei H für den Erbauer Hauschild zu stehen scheint.

Über dem Eingang springt ein Rechteckerker mit dreigeteilter Reliefdarstellung vor. In dem Relief, das als eines der letzten Beispiele im Wohnungsbau von Koblenz des 17. und 18. Jahrhunderts erhalten geblieben ist, wird die Anbetung der Könige (Mt 2,2.11) dargestellt. Teilweise unterkellert, befindet sich in dem Bruchstein-Gewölbekeller ein tief gemauerter Brunnen.

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