BÜRRESHEIMER HOF

Der Platz für Leib und Seele:
Gastronomie und Hotel unter einem Dach

OBJEKTNUTZUNG NACH SANIERUNG

Der Bürresheimer Hof wird in Zukunft als Gastronomie und Hotel fungieren. Nicht zuletzt durch eine gelungene Verbindung moderner Architektur und historischem Charakter soll sich das neue Nutzungskonzept in Koblenz hervorheben. Dies gilt besonders in Hinblick auf den Restaurantbetrieb – welches dem Grundgedanken des ISSO-Institutes durch nachhaltiges, regionales sowie saisonales Wirtschaften beitragen soll. Darüber hinaus kann der Hotel-Betrieb mit einzigartigen, individuell gestalteten Zimmern in historischer Umgebung und Flair an die Zielgruppe heran treten. Die Zimmer fügen sich der, im Laufe der Jahrhunderte entstandenen, Architektur. Sie stechen daher mit eigens für das Gebäude entwickelten Grundrissen hervor – kein Zimmer gleicht dem anderen und lockt mit seiner Persönlichkeit.

GEBÄUDEBESCHREIBUNG

Der Bürresheimer Hof platziert sich prominent an der Westseite des Florinshofs in der Altstadt von Koblenz. 1659/60 nach Entwürfen des Linzer Kapuzinerpaters Bonitius gebaut, diente das Haupthaus des ehemaligen Adelshofs von 1847/48 bis 1938 als Synagoge der jüdischen Gemeinde.

Bis 2013 waren die Jugend- und Musikbücherei der Koblenzer Stadtbibliothek sowie die Studiobühne des Koblenzer Stadttheaters dort ansässig. Nach Fertigstellung des Forums Confluentes 2013 zogen Stadtbibliothek sowie das Mittelrhein-Museum in das neue Kulturgebäude auf dem Zentralplatz. Noch im gleichen Jahr verkaufte die Stadt Koblenz den Bürresheimer Hof gemeinsam mit dem Alten Kaufhaus, dem Dreikönigenhaus und dem Schöffenhaus an ISSOflorinsmarkt GmbH & Co. KG. Nach der Zerstörung des Hauptgebäudes 1688 im Pfälzischen Erbfolgekrieg, erfolgte der Wiederaufbau bereits 1691 – 1696 durch den deutschen Architekten und Hofbaumeister Johann Christoph Sebastiani.

Im 18. Jahrhundert wurde nach Plänen des Baumeisters Nikolaus Lauxen an das Hauptgebäude der Galeriebau zur Moselseite hin angebaut. Die jüdische Gemeinde fand ihren Platz bis zur Zerstörung der Inneneinrichtung anlässlich der Reichspogromnacht im November 1938 im Haupthaus des Bürresheimer Hofs. Im zweiten Weltkrieg 1944 wurde nahezu der gesamte Gebäudekomplex zerstört. Die Rekonstruktion der Fassade fand erst im Jahre 1955/56 statt. Im Gegensatz zu dem ehemaligen spätbarocken Galeriebau, wurde unter Anderem der westliche Erweiterungsbau lediglich vereinfacht wiederhergestellt. Namensgeber des denkmalgeschützten Baus waren die Freiherren zu Breitbach-Bürresheim.

Eckdaten:

 

Anschrift

Florinsmarkt 13, 56068 Koblenz

Objektnutzung Gastronomie, Hotel
Baujahr 1659/60 – Hauptgebäude
1704–06 – westlicher Flügelbau
1714–74 – mehrere Erweiterungsbauten,
u. a. vierflügeliger Komplex
1771–74 – moselseitiger Galeriebau
Letztes Sanierung  2014 – voraussichtlich 2016/17
Gesamtfläche  2.267,0 m2
Anzahl der Geschosse  4 Vollgeschosse + Dachgeschoss
+ Kellergeschoss
Einzug der Nutzer voraussichtlich 2016/17

Werde Teil des größten Nachhaltigkeits-Projekts Deutschlands  

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner